![]() | Stellungnahme von der Gemeinderatssitzung vom 10.November und 15. und 18. Dezember 20252025-12-22Stellungnahme zur Gemeinderatssitzung vom 10. November 2025Waldbewirtschaftungsplan 2026 von der Natur- und ForstverwaltungDie LSAP-Fraktion genehmigte den vorgelegten „plan de gestion“ 2026 der Natur und Forstverwaltung, jedoch stellte unser Fraktionssprecher Edy REDING folgende Fragen, die er bereits im vorigen Jahr gestellt hatte:
Vereinbarung mit der Initiative „Liewensufank“ über die Einführung des BabyPLUS DienstesGemeinderat Yves DAMY freut sich, dass die Gemeinde eine Vereinbarung mit der Initiative „Liewensufank“ abgeschlossen hat und damit dem Programm BabyPLUS beitritt. Durch äußere Einflüsse – nicht zuletzt auch durch soziale Medien – sind viele Paare vor und nach der Geburt verunsichert, fühlen sich unter Druck gesetzt und haben zahlreiche Fragen. Das kostenlose Angebot des Baby-PLUS Programms soll genau hier ansetzen: In persönlichen Gesprächen mit qualifiziertem Fachpersonal erhalten werdende und frischgebackene Eltern fundierte Informationen, Orientierung und Sicherheit. Yves Damy erhofft sich durch diese neue Dienstleistung beruhigten Start in das neue Familienleben sowie die nötige Unterstützung für Eltern in dieser wichtigen Lebensphase. Subsidien an VereineRat Erny Fisch unterstrich die Wichtigkeit der von der Gemeinde ausbezahlten Subsidien an die Vereine. Für viele Vereine stelle dies neben den normalen Aktivitäten eine wichtige finanzielle Stütze dar. Daher begrüßte Erny Fisch, dass die Höhe des Punktwertes regelmäßig angepasst wird und bat den Schöffenrat dafür zu sorgen, dass die Vereinssubsidien wenn nur möglich noch vor dem Ende des laufenden Jahres ausbezahlt werden.
Stellungnahme zur Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember 2025Geschwindigkeitsbegrenzung „Tempo 30“ auf der CR157 in Roeser – ZusatzkostenFraktionssprecher Edy Reding kritisierte die Kostenaufstellungen des zuständigen Studienbüros und sprach von vier groben Fehlern. Er betonte, dass die Kosten ursprünglich bewusst zu niedrig angesetzt worden seien. Trotz dieser Mängel müssten die nun anfallenden Zusatzkosten akzeptiert werden, da ein Baustopp oder Verzögerungen bis zur Fertigstellung letztlich zu noch höheren Kosten für die Gemeinde und somit die Allgemeinheit führen würden. Maßnahmenpläne gegen Lärmbelästigung in der Umgebung – StellungnahmeGemeinderat Yves Damy begrüßte die von der Gemeinde ausgearbeitete Stellungnahme zu den Maßnahmenplänen gegen Lärmbelästigung. Er hob dabei insbesondere die Notwendigkeit einer besseren Kommunikation und Koordination zwischen den staatlichen Akteuren hervor, da dies bei vielen Projekten ein zentrales Thema sei. Kritisch hinterfragte er jedoch, weshalb die geplante Lärmschutzmauer am Bahnhof auf 300 Meter begrenzt ist und sich nicht über die gesamte Länge der Eisenbahnstrecke durch die Ortschaften Bivange, Berchem und Livange erstreckt. Zudem bedauerte er, dass zum Projekt „Contournement Alzingen“ keine konkreteren Informationen entnommen werden konnten. Mitgliedschaft im internationalen Netzwerk CITTASLOWDen Antrag auf Angliederung an das Netzwerk CITTASLOW erachtet Gemeinderat Yves Damy als sehr interessant, insbesondere im Hinblick auf den internationalen Austausch und die damit verbundenen Impulse für eine nachhaltige und lebenswerte Gemeindeentwicklung. Vertrag über die Bereitstellung einer kommunalen WohnungGemeinderätin Sandra Carelli begrüßte die solidarische Unterstützung einer ukrainischen Familie durch die Bereitstellung einer kommunalen Wohnung, wodurch den Kindern der Verbleib in der örtlichen Schule ermöglicht wird. Vertrag mit der Vereinigung ZARABINA betreffend die Förderung der beruflichen Eingliederung von ArbeitssuchendenGemeinderätin Sandra Carelli erinnerte daran, dass die Gemeinde Roeser seit der Gründung von ZARABINA asbl vor 30 Jahren dabei ist und heute die berufliche Integration von Arbeitssuchenden unabhängig vom Geschlecht fördert. Finanzielle ZuwendungenGemeinderat Erny Fisch betonte, dass er die finanzielle Unterstützung der Gemeinde für kulturelle Vereinigungen, wie etwa die Amis de l’Histoire, ausdrücklich befürwortet, da sie einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Vereinsleben leisten. Ebenso wichtig seien für ihn finanzielle Beiträge an Vereinigungen, die Menschen unterstützen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Übernahme der Entsorgungskosten der Nester der asiatischen Hornisse (Vespa velutina nigrithorax)Gemeinderat Yves Damy begrüßte die vollständige Kostenübernahme durch die Gemeinde. Wichtig sei jedoch eine schnelle Intervention der beauftragten Firmen sowie eine gute Information der Bevölkerung über diese Unterstützung.
Stellungnahme zur Gemeinderatssitzung vom 18. Dezember 2025
Zu Beginn seiner Stellungnahme zum Gemeindehaushalt 2026 sprach der Fraktionssprecher der LSAP, Edy Reding, dem Gemeindesekretär Herrn Thiry und seinem Team Dank für die sorgfältige Vorbereitung der Haushaltsvorlage aus. Dieser Dank gilt ebenso allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde Roeser, die sich im Laufe des Jahres engagiert für die Bevölkerung eingesetzt haben. Die neue Haushaltsaufstellung zeigt deutlich, dass sich zwei zentrale Schwerpunkte abzeichnen, nämlich Betriebs- und Funktionshaushalt sowie Investitionshaushalt. Der Betriebs- und Funktionshaushalt steht grundsätzlich für Stabilität und Kontinuität, kann jedoch durch externe Einflüsse beeinträchtigt werden, etwa durch staatliche Gehaltsabkommen oder gestiegene Beiträge an kommunale Syndikate. Insgesamt steigen die Ausgaben derzeit schneller als die Einnahmen. Der Schöffenrat hat diese Entwicklung erkannt und entsprechende Maßnahmen vorgesehen. Besonders wichtig ist die genaue Beobachtung der Personalkosten und die Klärung, weshalb der Staat seine zugesagte Beteiligung von 75 % an den Rückerstattungen bei den Betreuungsstrukturen nicht vollständig leistet. Nach einer längeren Phase ohne Gebührenerhöhungen werden 2026 diverse Anpassungen nach dem Verursacherprinzip notwendig. Der Investitionshaushalt zielt darauf ab, begonnene Projekte abzuschließen, trotz herausfordernder Rahmenbedingungen gezielt zu investieren und die Wahlversprechen der LSAP umzusetzen. Wie der Bürgermeister betonte, soll der Haushalt die Lebensqualität nachhaltig verbessern mit Schwerpunkten auf Wohnungsbau, Energiewende, Klimaanpassung und Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. Viele Projekte befinden sich noch in der Planung, erste konkrete Umsetzungen werden ab der Mitte der Legislaturperiode sichtbar sein. Die LSAP-Fraktion ist überzeugt, dass dieser Haushalt die Gemeinde Roeser voranbringen wird und stimmt dem Haushaltsentwurf daher zu. Gemeinderat Yves Damy stellte die zahlreichen Krisen in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, die unsere Gesellschaft auf allen Ebenen betreffen, von globalen Entwicklungen bis hin zu den Auswirkungen auf kommunaler Ebene. Klima- und Biodiversitätskrise, potenzielle Naturkatastrophen, eine angespannte Sicherheitslage sowie wirtschaftliche Unsicherheiten verdeutlichen die wachsenden Herausforderungen. In diesem Kontext gewinnt die Stärkung der kommunalen Resilienz eine zentrale Bedeutung. Der vorliegende Haushalt trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem gezielt Mittel vorgesehen werden, um die Gemeinde widerstandsfähiger gegenüber zukünftigen Herausforderungen zu machen. Die Gemeinde hat diese Verantwortung erkannt und bereits erste konkrete Schritte gesetzt, unter anderem durch die Durchführung einer Starkregenanalyse im Jahr 2025, aus der erste gezielte Maßnahmen hervorgegangen sind. Rat Erny Fisch prüfte die verschiedenen Haushaltspositionen sorgfältig und bekräftigte die Zustimmung der LSAP-Fraktion zum Haushaltsvotum. Gleichzeitig kritisierte er die Haltung der Opposition bei der Abstimmung über den Mehrkostenvoranschlag für die Grand-Rue und unterstrich, dass verantwortungsvolle Entscheidungen für die Gemeinde Vorrang haben.
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