Stellungnahme von der Gemeinderatssitzung vom 4.Mai und 1.Juni

2026-06-11



Stellungnahme zur Gemeinderatssitzung vom 4. Mai 2026

Jahresbericht vom Sportkoordinator

Gemeinderat Yves DAMY lobt das Team rund um den Sportkoordinator für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und unterstreicht die Bedeutung dieser Abteilung, deren Erfolg sich insbesondere in den hohen Einschreibungszahlen der angebotenen Kurse widerspiegelt. Durch die Einstellung einer neuen Mitarbeiterin wird man künftig weitere Akzente setzen und das Angebot weiter stärken können.

Besonders zu unterstützen sind die weiteren Bemühungen im Bereich des Kinder- und Jugendsports. Nach der Pandemie haben sich hier bekanntermaßen Probleme aufgrund mangelnder Bewegung gezeigt, weshalb gezielte Maßnahmen in diesem Bereich von großer Bedeutung sind.

Jahresbilanz von Natur- und Klimapakt

Gemeinderat Yves DAMY dankt den externen Beratern des Klima- und Naturpakts für ihre Arbeit und die Präsentation, dem Klimaschöffen Angelo Lourenço, Klima- und Naturpaktteam, sowie dem „Service écologique“ für ihren unermüdlichen Einsatz. Die Anpassungen im neuen Leitbild sind ambitioniert, aber zugleich notwendig, um sichtbare Erfolge im Klima- und Biodiversitätsschutz zu erzielen.

Besonders hervorzuheben ist zudem, dass innerhalb des „Service technique“ das Bewusstsein für diese Themen stetig wächst und vermehrt Weiterbildungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeboten werden.

Projekt zur Verkehrsberuhigung im Ortseingang „rue Schlammesté“ in Roeser

Gemeinderat Erny FISCH begrüßt dieses Projekt zur Verkehrsberuhigung am Ortseingang „rue Schlammesté“ in Roeser. Insbesondere betont Rat Fisch, dass der Fußgängerstreifen und die Bürgersteige, die im Projekt hinzugefügt wurden, die Verkehrssicherheit noch verbessern werden. Er erhofft sich jetzt eine zügige Umsetzung und zugleich, dass weitere Ortseinfahrten in weiteren Ortschaften der Gemeinde zeitnah folgen werden.

Stellungnahme zur Gemeinderatssitzung vom 1. Juni 2026

Stellungnahme zur Klassifizierung eines Bauernhofes zum nationalem Kulturerben

Gemeinderat Erny FISCH beglückwünscht den Besitzer selbst die Initiative zur Klassierung dieses schönen Gebäudeensembles in Peppingen gestellt zu haben und hofft auf eine positive Stellungnahme des Gemeinderates zur Klassierung dieses alten Bauernhofes in Peppingen und dass der Kulturminister anschließend dieses Gehöft zum nationalen Kulturerbe erhebt. Der Erhalt dieses Gebäude passt zum ländlichen Ortskern von Peppingen und seine Klassierung reiht sich wunderbar ein, in die bereits klassierten Gebäude des Klosters, der ehemaligen Kirche, des früheren Kaplanshauses und des Hofes, wo sich das Museum für ländliches Leben befindet. Außerdem wurde ja vor einiger Zeit die ehemalige Schule von Peppingen, die sich gegenüber diesem Bauernhof befindet, ebenfalls klassiert.

Notarieller Akt – Ankauf von Landparzellen durch die Gemeinde

Fraktionssprecher Edy REDING sagte dem Schöffenrat die volle Unterstützung der Fraktion zu, bei diesem Ankauf von Landparzellen durch die Gemeinde. In Zukunft ist es wichtig, dass die Gemeinde über eine „réserve foncière“ verfügt, um bei verschiedenen Straßenbauprojekten, anderen Infrastrukturarbeiten, oder auch der Renaturierung von Bächen und Flüssen, Parzellen tauschen zu können.

Zugleich weist Rat Edy REDING jedoch auch darauf hin, nicht zu viele dieser Parzellen von vornherein mit naturschützerischen Verpflichtungen zu belegen, da diese einen späteren Tausch erschweren könnten.

Schulorganisation 2026-2027

Gemeinderätin Sandra CARELLI bedauert, dass durch die Einschränkungen des Kontigents, die 4. Klasse im „Précoce„ vom Bildungsministerium nicht genehmigt wurde.

Aber glücklicherweise kann die „Bëschklass“, trotz dieser Beschränkung, weiter bestehen bleiben.

Der Zutritt zu den Schulgebäuden wurde im „ROI“ niedergeschrieben und gilt für die beiden Schulzentren in Berchem sowie in Crauthem.

Fragen von den Gemeinderäten an den Schöffenrat

Gemeinderat Edy REDING fragte den Schöffenrat, ob er jetzt wo das Gesetzesprojekt von der zuständigen Ministerin deponiert wurde, nochmal intervenieren könne, damit endlich eine Vorstellung des Infrastrukturprojektes der Umgehungsstrasse von Hesperingen im Gemeinderat stattfinden könne. Der Gemeinderat und die Einwohner des Roeserbanns hätten ebenfalls ein Recht darauf, über dieses Projekt informiert zu werden..